über die Käthe Kruse Waldorfpuppe / Waldorf Puppe


Nukino - Handgemachte Puppen inspiriert von der  Waldorf Tradition

 

Der Name Waldorfpuppe ist  von der Firma Käthe Kruse  gekauft worden und urheberrechtlich geschützt.

Eine Nukino Puppe ist zwar im rechtlichen Sinne keine Waldorf Puppe aber sie sind dennoch in deren Tradition mit sehr viel Sorgfalt und Fachkenntnis gefertigt.


Ich verwende hochwertigen Schweizer Trikotstoff (zertifiziert nach Öko Tex 100, speichelecht) für die Puppenkörper.

Für Puppenkleidung nehme ich  zertifizierte Bio-Stoffe oder nach Öko Tex 100 zertifizierte Stoffe.

Und natürlich Bio-Schurwolle von Bioland zum Stopfen der Puppen. Alternativ kann ich auch Polyesterflocken verwenden (z. B. für vegane Puppen).


Die angebotenen Puppenkinder werden mit sehr viel Liebe  in meiner kleinen Manufaktur von mir persönlich von Hand hergestellt. 

Die ausgesuchten Materialien und die Herstellung meiner Puppen entsprechen den strengen Normen der Spielzeugherstellung.

 


Über die Waldorfpuppe:

Waldorfpuppen sind im Vergleich zu herkömmlichen Puppen weit weniger deutlich ausgebildet. Hände und Füße sind nur als Stümpfe abgebildet. Das Gesicht lässt lediglich Wangen und Nase als Hervorhebungen erkennen. Ohren dagegen werden nur selten dargestellt.

Besonders die Gestaltung des Gesichts ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zwischen den Werken der einzelnen Hersteller und wird daher oft in Vergleichen herangezogen. Es kann entweder aufgemalt oder gestickt sein. Dem Malen oder Sticken des Mundes kommt eine große Bedeutung zu. Es wird vermieden, durch die dargestellte Mimik eine bestimmte Gefühlsstimmung zum Ausdruck zu bringen. Dies ist nach Vorstellung der Waldorfpädagogik einzig dem spielenden Kind vorbehalten. Daher zeigt der Mund lediglich die Andeutung eines Lächelns. Diese Abgrenzung ist eine der großen Schwierigkeiten bei der Herstellung von Waldorfpuppen und spiegelt daher die Fertigkeiten des Puppenmachers wider.

Der Kopf einer Waldorfpuppe ist in der Regel mit Haaren oder einer Kopfbedeckung verziert. Die Haare höherwertiger Puppen sind bspw. aus pflanzlich gefärbter Wolle und einzeln in den Kopf der Puppe eingeknöpft. Alternativ dazu werden auch fertige Perücken verwendet, diese bestehen dann in der Regel nicht aus Naturmaterialien, sondern aus synthetischen Stoffen.

Grundsätzlich sind dem Aussehen einer Waldorfpuppe keine Grenzen gesetzt. Jeder Puppenmacher legt in seiner Arbeit den Schwerpunkt auf andere Details seiner Werke.

Waldorfpuppen finden sich nur selten in Spielwarenläden. Die Ausnahme bilden hier nur große Puppenhersteller, die bestehende Absatzwege nutzen können. Der Rest nutzt lokale Verkaufsveranstaltungen (z. B. Handarbeitsmärkte), einschlägige Läden oder mit zunehmendem Erfolg das Internet.

Die Verwendung einer Waldorfpuppe hat das Ziel, das spielende Kind in seiner Phantasie anzuregen. Da die Gestik der Puppe dem Kind keine bestimmte Gefühlsregung aufzwängt, soll das Kind die zu seinem Spiel gehörende Mimik auf die Puppe projizieren. Diese Leistung des Kindes soll wichtig für seine Entwicklung sein. Zugleich sollen dem Kind durch die Verwendung verschiedener Naturmaterialien kognitive Erfahrungen vermittelt werden.

 

Quellen: Karin Neuschütz: Das Puppenbuch - Wie man Puppen selber macht und was sie für Kinder bedeuten

                      Wikipedia